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Was tun, wenn unsere Welt Kopf steht?

Neulich habe ich von einer erfahrenen Unternehmerin gehört, welchen Einfluss die aktuellen Krisen auf sie ausüben. Sie findet nicht mehr zur Ruhe und ist permanent in Sorge. Sie habe immer viel gemalt und geschrieben, war kreativ. Jetzt ist das alles weg. Und sie trägt große Verantwortung für ihr Unternehmen, für ihre Mitarbeiter. Aber es fällt ihr deutlich schwerer, mit kühlem Kopf und einer Vision in eine Zukunft zu blicken und zu lenken. Ich war sehr berührt. Es ist ein Grundgefühl, dass aktuell so viele Menschen plagt und wenn es einer Frau so geht, die so viel Lebenserfahrung gesammelt hat, sich durchzusetzen weiß und resilient durch persönliche Krisen gegangen ist: wie ergeht es dann denjenigen, die gerade erst starten? Als junge Mama/ junger Papa, auf erster Jobsuche oder als Gründer*in… (eine ewige Liste).


Was vielen Menschen aktuell fehlt, ist ein Zielbild. Und ohne Ziel, wandern wir „nur“ planlos umher. Ich glaube, diese Zeit gibt uns die Chance, zu überdenken, was uns wirklich wichtig ist. Wofür wir einstehen wollen. Und dann finden wir auch wieder ein Ziel. Es gibt so viele Baustellen, an denen wir mit unseren jeweiligen Stärken und Talenten helfen können, so viele sinngebende Beschäftigungen. An alle, die sagen würden, es ging ihnen vor 2020 deutlich besser: Stellt euch vor, die Menschen hätten in den Krisen der letzten Jahrhunderte ihren Mut verloren? … Also tun wir das heute auch nicht, oder!?




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